Auch wenn wir dazu neigen, uns als „undurchlässig“ zu betrachten, ist unsere Haut in Wirklichkeit porös, sodass bestimmte Substanzen nicht nur in die Haut, sondern auch in das darunterliegende Fettgewebe und direkt in den Blutkreislauf aufgenommen werden können.

Es gibt wissenschaftliche Hinweise darauf, dass transdermale Progesteroncremes vom Körper gut resorbiert werden und in der Regel einen zuverlässigen und vorhersehbaren Progesteronspiegel bewirken können.

Bei oraler Einnahme in Tablettenform wird schätzungsweise 90 % des natürlichen Progesterons von der Leber abgebaut, während bei einer gut formulierten Progesteroncreme über 90 % des Progesterongehalts das Körpergewebe erreichen können.

Sobald das Progesteron die Haut durchdrungen hat, wird es im darunterliegenden Fettgewebe gespeichert – genau dort, wo der Körper seine Progesteronreserven von Natur aus speichert.

Die Wissenschaft der Hautresorption


Die Haut ist das größte Organ des Körpers und weitaus durchlässiger, als den meisten Menschen bewusst ist. Die äußerste Schicht, das Stratum corneum, fungiert als selektive Barriere – sie blockiert bestimmte Substanzen, während sie andere durchlässt. Kleine, fettlösliche Moleküle wie natürliches Progesteron eignen sich ideal für die transdermale Verabreichung, da sie sich zwischen den Zellen dieser äußeren Schicht hindurchbewegen und in die tieferen Hautschichten vordringen können.

Sobald die Progesteronmoleküle die Epidermis durchdrungen haben, gelangen sie in die Dermis – eine Schicht, die reich an Blutkapillaren und Fettgewebe ist. Von dort aus wird das Hormon in den Blutkreislauf aufgenommen und zu den Progesteronrezeptoren im gesamten Körper transportiert, darunter das Gehirn, die Gebärmutter, die Brüste und die Knochen.

Dieser Prozess ist bemerkenswert effizient. Untersuchungen haben gezeigt, dass über die Haut verabreichte Hormone bereits innerhalb weniger Minuten nach der Anwendung therapeutische Blutspiegel erreichen können. Das Fettgewebe unter der Haut fungiert zudem als natürliches Reservoir, das Progesteron speichert und nach und nach freisetzt – ähnlich wie es die körpereigenen Eierstöcke während eines normalen Menstruationszyklus tun würden.

Warum die transdermale Verabreichung die Leber umgeht


Einer der wesentlichen Vorteile von transdermalem Progesteron besteht darin, dass es den von Pharmakologen als „First-Pass-Metabolismus“ bezeichneten Prozess umgeht. Wenn eine Substanz in Form einer Tablette oder Kapsel eingenommen wird, muss sie zunächst das Verdauungssystem und anschließend die Leber passieren, bevor sie in den allgemeinen Blutkreislauf gelangt. Die Leber ist darauf ausgelegt, Fremdstoffe abzubauen und zu entgiften. Im Falle von oral eingenommenem Progesteron kann dieser First-Pass-Effekt bis zu 90 % des Hormons zerstören, bevor es die Gewebe erreicht, die es benötigen.

Aus diesem Grund benötigen Frauen, die orales Progesteron einnehmen, oft deutlich höhere Dosen, um die gleiche Wirkung zu erzielen – und diese höheren Dosen können unerwünschte Stoffwechselprodukte und Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit und Verdauungsbeschwerden hervorrufen.

Bei transdermaler Anwendung von Progesteron kann dieses über das Kapillarnetz der Dermis direkt in den Blutkreislauf gelangen. Die Leber wird beim ersten Durchgang vollständig umgangen, sodass die gesamte Progesteron-Dosis den Körpergeweben zur Verfügung steht. Wie Dr. John Lee, der als Pionier der natürlichen Progesterontherapie gilt, immer wieder betonte, gilt die transdermale Verabreichung als die physiologisch sinnvollste Methode zur Progesteron-Supplementierung, da sie den körpereigenen Verabreichungsweg nachahmt.

Wie der Körper transdermales Progesteron speichert


Der Körper verfügt über einen natürlichen Mechanismus zur Speicherung von Progesteron im subkutanen Fettgewebe. Wenn Progesteron von den Eierstöcken produziert wird, zirkuliert es im Blut und wird von Fettzellen im gesamten Körper aufgenommen. Diese Fettzellen fungieren als Reservoir und geben Progesteron bei Bedarf schrittweise ab.

Die transdermale Progesteroncreme nutzt denselben Wirkmechanismus. Bei der Anwendung auf der Haut gelangt das Progesteron zunächst in die Fettschicht direkt unterhalb der Anwendungsstelle. Von dort wird es langsam in den Blutkreislauf freigesetzt und kann über mehrere Stunden hinweg zu einem gleichmäßigen und anhaltenden Progesteronspiegel beitragen. Dieser Langzeitfreisetzungseffekt ist einer der wesentlichen Vorteile der transdermalen Verabreichung – er kann die starken Schwankungen vermeiden, die bei oralen Tabletten oder Injektionen auftreten können, und sorgt stattdessen für eine gleichmäßige, konstante Versorgung mit Progesteron, die den körpereigenen natürlichen Hormonverläufen näher kommt.

Anwendungsstellen und Rotation


Unsere Anwendungshinweise basieren auf den neuesten Erkenntnissen, wonach sowohl Bereiche mit dünner Haut als auch Bereiche mit Fettgewebe einbezogen und die Anwendungsstellen regelmäßig gewechselt werden sollten – was bei den meisten Frauen täglich bedeutet. Dadurch wird eine Überbeanspruchung einzelner Rezeptorstellen vermieden, die zu einer verminderten Hormonaufnahme führen kann.

Für eine gleichmäßige Anwendung tragen Sie das Produkt bei einem Durchgang auf eine dünnere Körperstelle und beim nächsten auf eine fettreichere Stelle auf. Beispiel: Beginnen Sie am Montag mit dem linken Arm (der Oberarm besteht überwiegend aus Fettgewebe, die Innenseite des Unterarms aus dünnerem Gewebe), und wechseln Sie an den folgenden Tagen systematisch die Körperseite, indem Sie sich zunächst nach unten und anschließend wieder nach oben vorarbeiten.

Zu den empfohlenen Anwendungsbereichen gehören:

  • Bereiche mit dünner Haut: Innenseiten der Handgelenke, Innenseiten der Unterarme und hinter den Knien – in diesen Bereichen erfolgt eine schnelle Aufnahme direkt in den Blutkreislauf
  • Fettgewebsbereiche: Innenseiten der Oberschenkel, Oberarme und Bauch – in diesen Bereichen wird Progesteron in der Fettschicht gespeichert und nach und nach freigesetzt

Indem Sie täglich zwischen dünnhäutigen und fettreichen Bereichen wechseln, profitieren Sie sowohl von einer sofortigen Aufnahme als auch von einer anhaltenden Freisetzung. Es ist außerdem wichtig, die Creme nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen an derselben Stelle aufzutragen, da die Rezeptoren in diesem Bereich vorübergehend gesättigt werden können, was die Aufnahmeeffizienz verringert. Ausführliche Hinweise finden Sie in unserer Anleitung zur Anwendung der Creme .

Der Vorteil der liposomalen Formulierung


Wellsprings Serenity ist eine natürliche Progesteroncreme mit einer speziellen liposomalen Formel, die die Wirksamkeit optimiert und zu einer Resorption des Progesterongehalts von 97 % bis 100 % führen kann.

Doch was genau ist eine liposomale Formulierung? Liposomen sind mikroskopisch kleine Kügelchen aus Phospholipiden – derselben Art von Fettmolekülen, aus denen auch unsere Zellmembranen bestehen. Wenn Progesteron in diese winzigen Kügelchen eingekapselt wird, erhält es sozusagen einen natürlichen „Zugangspass“ durch die Hautbarriere. Da die Liposomenstruktur den körpereigenen Zellmembranen so ähnlich ist, dringt es weitaus effizienter durch die Hornschicht als Progesteron in einer herkömmlichen Cremebasis.

Diese liposomale Technologie ist der Grund dafür, dass die Cremes von Wellsprings so hohe Resorptionsraten erzielen können. Nicht alle Progesteroncremes sind gleich – das Verabreichungssystem spielt eine entscheidende Rolle. Eine Creme mit der richtigen Progesteronkonzentration, aber einem unzureichenden Verabreichungsmechanismus, kann möglicherweise nur einen Bruchteil ihres angegebenen Gehalts an das Körpergewebe abgeben. Die in „Wellsprings Serenity“ und „Wellsprings 20-1“ eingesetzte liposomale Formel trägt dazu bei, dass praktisch das gesamte Progesteron dort ankommt, wo es benötigt wird.

Vergleich der Verabreichungsformen: Cremes, orale Präparate, Pflaster und Injektionen


Frauen, die eine bioidentische Hormonersatztherapie (HRT) in Betracht ziehen, fragen sich oft, wie sich transdermale Cremes im Vergleich zu anderen Methoden der Progesteronverabreichung verhalten. Jede Methode weist unterschiedliche Eigenschaften auf:

  • Progesteron zum Einnehmen (Tabletten/Kapseln): Die orale Einnahme ist zwar bequem, jedoch unterliegt das Hormon dem First-Pass-Metabolismus in der Leber, wodurch bis zu 90 % der Substanz abgebaut werden können. Daher sind häufig höhere Dosierungen erforderlich, was potenziell zur Bildung sedierender Metaboliten beitragen kann. In der medizinischen Praxis wird häufig mikronisiertes Progesteron (Utrogestan) verordnet.
  • Transdermale Pflaster: Sie umgehen ebenfalls die Leber, geben jedoch eine feste Dosis ab, die sich nicht ohne Weiteres anpassen lässt. Pflaster können Hautreizungen verursachen, sich beim Sport oder beim Baden ablösen und sind oft auf der Haut sichtbar.
  • Injektionen: Sie umgehen die Leber und geben eine hohe Dosis direkt in das Muskelgewebe ab, erfordern jedoch Arztbesuche und führen zu ausgeprägten Schwankungen im Hormonspiegel. Für eine kontinuierliche tägliche Einnahme sind sie daher nicht geeignet.
  • Transdermale Cremes: Dank hoher Bioverfügbarkeit wird die Leber umgangen, eine flexible Dosisanpassung ist möglich, die Anwendung kann zu Hause selbst vorgenommen werden und – dank einer liposomalen Formel – wird eine nahezu vollständige Resorption erreicht. Die gleichmäßige Freisetzung aus dem Fettgewebe sorgt den ganzen Tag über für konstante Hormonspiegel.

Wie Dr. John Lee ausführlich dargelegt hat, kann die transdermale Creme eine geeignete Methode zur Ergänzung von natürlichem Progesteron sein, da sie das körpereigene Hormonverteilungssystem möglichst nachahmt. Die Kombination aus Umgehung der Leber, Speicherung im Fettgewebe, flexibler Dosierung und hoher Resorption macht sie für viele Frauen zur praktischsten und potenziell wirksamsten Option.

Die Wahl der richtigen Progesteroncreme


Nicht alle Progesteroncremes sind gleich. Bei der Auswahl einer Creme sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Quelle für Progesteron: Achten Sie auf natürliches Progesteron in USP-Qualität, das aus pflanzlichen Quellen wie der Wilden Yamswurzel (Diosgenin) gewonnen wird. Dieses Progesteron ist bioidentisch mit dem vom Körper produzierten Progesteron.
  • Lieferbedingungen: Eine liposomale oder mikronisierte Cremebasis kann dazu beitragen, dass mehr Progesteron über die Haut aufgenommen wird als bei einer herkömmlichen Creme.
  • Konzentration: Die Creme sollte eine ausreichende Konzentration an Progesteron enthalten – in der Regel etwa 2 % (20 mg pro ml) für eine wirksame Supplementierung.
  • Reputation und Erfolgsbilanz: Wellsprings entwickelt seit über 25 Jahren Cremes mit natürlichem Progesteron, deren Erfolgsbilanz von Fachleuten aus dem Gesundheitswesen bestätigt und weltweit von Ärzten empfohlen wird.

Um die bioidentischen Hormoncremes von Wellsprings zu vergleichen und das für Ihre Bedürfnisse geeignete Produkt zu finden, besuchen Sie bitte unsere Vergleichsseite. Sollten Sie unsicher sein, welche Creme für Ihre Situation geeignet ist, empfehlen wir Ihnen stets, sich an eine medizinische Fachkraft zu wenden, die sich mit bioidentischen Hormonen auskennt.

Wellsprings Transdermale Cremes


Wellsprings bietet eine Auswahl an transdermalen bioidentischen Hormoncremes für unterschiedliche Bedürfnisse an:

  • Wellsprings Serenity — die führende natürliche Progesteroncreme, die sich besonders für Frauen eignet, die mit Östrogendominanz, Hitzewallungen und anderen Wechseljahresbeschwerden zu kämpfen haben.
  • Wellsprings 20-1 — kombiniert natürliches Progesteron mit einer geringen Menge an natürlichem Östrogen und richtet sich an Frauen, die beide Hormone benötigen.
  • Wellsprings Lifelong Care — eine Premium-Formel mit Progesteron, Östrogen sowie Magnesium, Zink und Vitamin D für eine umfassende Unterstützung
  • Wellsprings Bioidentical Face Serum — ein speziell entwickeltes Gesichtsserum mit bioidentischen Hormonen zur Unterstützung der Hautgesundheit

Alle Cremes von Wellsprings nutzen dieselbe liposomale Verabreichungstechnologie und werden nach höchsten Qualitätsstandards hergestellt. Lesen Sie unseren Kundenbewertungen Erfahren Sie, wie andere Frauen davon profitiert haben.

Literaturverzeichnis


  • Lee, J.R. (1996). Was Ihr Arzt Ihnen vielleicht nicht über die Wechseljahre sagt. Warner Books.
  • Lee, J.R. (1999). Was Ihr Arzt Ihnen über die Prämenopause vielleicht nicht sagt. Warner Books.
  • Rushton, A. & Bond, Dr. S. „Natürliches Progesteron“. Wellsprings Health.
  • Wren, B.G. Transdermale Progesteroncremes für Frauen nach der Menopause: mehr Komplikationen als erwartet. Medical Journal of Australia.
Medizinischer Haftungsausschluss
Diese Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Sie sollten nicht zur Diagnose oder Behandlung von Gesundheitsproblemen herangezogen werden. Konsultieren Sie stets Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft, bevor Sie eine neue Behandlung beginnen oder Änderungen an Ihrer bestehenden Therapie vornehmen. Jede Frau ist einzigartig, und die individuellen Ergebnisse können variieren.